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Für viele ältere Menschen ist der Ruheständlerball eine seltene Gelegenheit, dem tristen Alltag zu entfliehen und in fröhlicher Runde ein paar Stunden bei Musik, Tanz und Humor zu verbringen. Auch in diesem Jahr lud die Stadtgemeinde Judenburg die betagten Menschen zu einem bunten Nachmittag in das Veranstaltungszentrum ein.

Neu war diesmal das Organisations-Team des Veranstaltungsbüros. Das hübsche Duo mit Iris Mösinger und Heike Resch war erstmals mit der Organisation und Durchführung des Ruheständlerballes betraut und die beiden sympathischen „Neuerwerbungen“ im Rathaus haben ihre Sache ausgezeichnet gemacht.
Der Grüne Saal war ausverkauft, die drei Musiker von „3colors“ warteten in den Startlöchern und bevor die Tanzfläche freigegeben wurde, gab es für die Damen und Herren eine humorvolle Stunde mit einem kurzweiligen Unterhaltungsprogramm. Moderatorin Gabi Kolar begrüßte zahlreiche Ehrengäste mit Bgm. Hannes Dolleschall und Stadtpfarrer Dr. Kurt Udermann an der Spitze und leitete nach dem Einmarsch der Mädchengarde zum „Auftakt“ mit den tanzfreudigen Damen und Herren des Pensionistenverbandes über, die gekonnt den Donauwalzer präsentierten.
Hans Taferner, Bürgermeister unserer Nachbargemeinde Oberweg, schlüpfte in die Rolle eines Zauberers und präsentierte, perfekt unterstützt von seiner hübschen Assistentin Jacqueline, einige Kuststücke. Der Senkrechtstarter in der heimischen Musikszene, Andreas Gabalier, war natürlich auch zu Gast. GR Gernot Dobroscheck schlüpfte in die Lederhose und rieß das Publikum, tatkräftig unterstützt von zahlreichen Mitgliedern des Gemeinderates, zu wahren Begeisterungsstürmen hin.
Saskia Bauer verdonnerte als „Prima Ballerina“ Bgm. Dolleschall und Stadtpfarrer Dr. Udermann zu „tragenden“ Rollen und den Abschluss machten die Tänzerinnen der Kneipp-Aktivgruppe unter der Leitung von Herta Enzinger.
Lollipop, Tango und Linedance standen am Programm und machten den Senioren so richtig Lust auf das Tanzparkett, das bis in die Abendstunden gefüllt war.
Herzlichen Dank allen Mitwirkenden und freiwilligen Helfern für ihre großzügige Unterstützung. Der älteren Generation hat es sehr viel Spaß gemacht.

Judenburger Stadtnachrichten – Ausgabe März 2012